Zwangsversteigerung in Hamburg

Der Begriff ‚Zwangsversteigerung‚ bezeichnet eine Art der Zwangsvollstreckung vor allem für Grundstücke, aber auch für eingetragene Schiffe. Die Zwangsversteigerung wird vom Amtsgericht als Vollstreckungsgericht durchgeführt. Geregelt ist sie im Gesetz über die Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung (ZVG). Sie kommt in der Regel dann zustande, wenn ein Gläubiger das, was ihm zusteht, einfordert. Wenn zum Beispiel ein Mieter seine Miete nicht zahlen kann oder ein Hausbesitzer den Kredit, der im Zuge eines Hauskaufs aufgenommen wurde, nicht mehr tilgen kann, dann kommt es im schlimmsten Fall dazu, dass das Wohnobjekt – in den meisten Fällen ein Ein- oder Mehrfamilienhaus – zwangsversteigert werden muss. Dabei wird nicht nur das Haus versteigert, sondern auch das dazugehörige Grundstück. Welche Immobilien zur Zwangsversteigerung ausgesetzt sind, kann man mitunter vom Amtsgericht oder aus der Zeitung erfahren. Dort werden auch die Termine bekannt gegeben.

Interessiert man sich für die Zwangsversteigerung von Immobilien in Hamburg, dann kann man zunächst aus den verschiedenen Stadtbezirken wählen, und zwar Altona, Barmbek, Bergedorf, Blankenese, Harburg, Hamburg-Mitte, Eimsbüttel, St. Georg und Wandsbek.

Hamburg Info: Wohnungsmarkt Hamburg

Unter den Immobilien in Hamburg, die zwangsversteigert werden, befinden sich zum Beispiel Eigentumswohnungen, Doppelhaushälften, Ein- und Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser, Eigentumsgewerbeflächen sowie Wohn- und Geschäftshäuser.

Der Verkehrswert – besser bekannt als ‚Verkaufswert‘ – dieser Immobilien variiert etwa zwischen 20.000 Euro und 600.000 Euro. Vereinzelt gibt es auch Objekte, deren Verkehrswert mehrere Millionen Euro beträgt. Dies sind dann für gewöhnlich Häuser, die ausschließlich dafür verwendet werden, um ein Gewerbe zu betreiben. Möchte man an einer Zwangsversteigerung in Hamburg teilnehmen, dann ist eine Sicherheitsleistung zu erbringen. Diese beträgt in der Regel 10 Prozent vom festgesetzten Verkehrswert. Doch diese können nicht mehr durch Bargeld erbracht werden. Auch beispielsweise Sparbücher, Euro-Schecks oder Wertpapiere sind nicht zugelassen. Akzeptiert werden Bundesbank- beziehungsweise Verrechnungsschecks, eine Bürgschaft von einem Kreditinstitut und eine Überweisung – mit jeweiligen Voraussetzungen und Bedingungen.

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