Strategie bei einer Zwangsversteigerung

Auktion

© istockphoto.com/ mark wragg

Zwangsversteigerungen bieten Ihnen die Möglichkeit, Immobilien wesentlich preiswerter zu erwerben, als es auf dem freien Immobilienmarkt möglich wäre. Um hier erfolgreich zu sein, sollten Sie sich Gedanken über Ihre Strategie bei einer Zwangsversteigerung machen. Ausschlaggebend dafür, ob Sie bei einer Zwangsversteigerung erfolgreich mitbieten können, sind genaue Detailkenntnisse zur Immobilie selbst sowie das Hintergrundwissen über Zwangsversteigerungen im Allgemeinen. Ebenfalls sinnvoll ist es, wenn Sie sich einen Überblick über die gesetzlichen Vorschriften einer Zwangsversteigerung verschaffen, die in Deutschland im Gesetz über die Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung (ZVG) festgelegt sind. So finden und prüfen Sie das Objekt Ihrer Wahl. Informationen über Immobilien, die zur Zwangsversteigerung anstehen, finden Sie unter anderem in

  • Aushängen beim Amtsgericht,
  • im Immobilienteil Ihrer Tageszeitung,
  • in Versteigerungskalendern oder
  • im Internet.

Tatsächlich verbindlich sind allerdings nur die öffentlichen Aushänge bei den Amtsgerichten.

Ein wichtiger Tipp: Haben Sie in der Zeitung, im Versteigerungskalender oder im Internet eine passende Immobilie entdeckt, sollten Sie sich durch einen Blick in die öffentlichen Aushänge beim Amtsgericht von der Richtigkeit der entsprechenden Angaben überzeugen.

Mit der richtigen Strategie zur Zwangsversteigerung

Zunächst sollten Sie sich vergewissern, dass der Termin tatsächlich stattfindet. Verschiebungen oder Absagen sind hier an der Tagesordnung. Denken Sie daran, dass Sie im Termin zehn Prozent des Verkehrswertes als Sicherheitsleistung (bar oder als beglaubigter Bankscheck) als Mindestgebot bezahlen müssen. Wenn Ihre Strategie bei einer Zwangsversteigerung erfolgreich ist, wird die Sicherheitsleistung bei Zuschlag erstattet.

Unterschiede bei den Geboten

Das Mindestgebot soll unter anderem die Verfahrenskosten decken. Während der Versteigerung werden dann Barangebote abgegeben, die dem Mindestgebot hinzugerechnet werden müssen. Aus diesen beiden Summen ergibt sich dann das tatsächliche Gebot, das Sie abgegeben haben. Eine sehr gute Strategie ist es, nicht mit geraden Zahlen oder Bietschritten zu arbeiten. Ungeübte Bieter werden so rascher verunsichert. Außerdem sollte bei der Strategie berücksichtigt werden, dass die persönliche Höchstgrenze so beziffert ist, dass sie oberhalb einer Summe liegt und nicht darunter. Auch dieser Effekt führt häufig zu Verunsicherungen. Mit einer solchen Strategie bei einer Zwangsversteigerung haben Sie möglicherweise die größeren Chancen.

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